Naturgenuss und Umweltschutz

Naturgenuss

Echter Deutscher Honig ist sowohl hochwertiger Natur­genuss als auch aktiver Umweltschutz. Ausschließlich in Deutschland erzeugt, geerntet und abgefüllt, wird Echter Deutscher Honig regelmäßig analysiert und von neutralen Instituten streng kontrolliert. Echter Deutscher Honig ist somit ein Naturgenuss von höchster Güte.



Umweltschutz

Wodurch man mit dem Kauf des regionalen Honigs aktiv zum Umweltschutz beiträgt, zeigt das folgende Beispiel anhand der Leistung eines Bienenvolkes pro Jahr:

Für 100 g Honig sind rund 1 Mio. Blütenbesuche erforderlich.

Bei einer durchschnittlichen Honigernte von rund 20 bis 25 kg werden im Flugradius des Bienenvolkes rund 20 bis 25 Mio. Blüten im Jahr bestäubt.

Mit dem Kauf eines 500 g Glases Echten Deutschen Honigs hat man 5 Mio. Blütenbesuche in seiner Region unterstützt. Selbst wenn nicht aus jedem Blütenbesuch ein erntereifer Apfel wird, vermag man sich kaum vorzustellen, welche Mengen an Obst, Gemüse, Wildkräuter oder Baumfrüchte wie Kastanien, Kornelkischen, Schlehen, Holunder usw. mit diesen 5 Mio. Blütenbesuchen, die für dieses eine Honigglas nötig waren, erzeugt worden sind.


Und noch etwas:

10 Bienen wiegen 1 g. Eine Königin kann bis zu 160.000 Eier im Jahr legen, sie erzeugt damit bis zu 16 kg Biomasse im Jahr, die der Natur zur weiteren Verwertung zur Verfügung steht.


Es geht auch anders:

Wussten Sie, dass in Deutschland Antibiotika zur Bienenbehandlung strengstens verboten sind?

In Deutschland beschränkt sich die Behandlung der Bienen hauptsächlich auf die Bekämpfung der Varroa-Milben. Varroen sind extrem vermehrungsfreudig und können nur deshalb in Bienenvölkern so gut überleben, weil sie (anders als Solitärbienen) als Volk überwintern. Ein Problem, dem sich jeder Imker stellen muss, denn zur Behandlung von Folgekrankheiten, die sich aus einem zu hohen Milbenbefall ergeben, ist kein Kraut gewachsen.

Durch mechanische imkerliche Eingriffe und durch den schonen Einsatz von organischen Säuren (Ameisen-, Milch- und Oxalsäure), die von Natur aus bereits im Honig vorkommen, lässt sich der Varroenbefall sehr gut eindämmen, jedoch nie ganz verhindern. Z. B. sind Drohnen nicht an ihr ursprüngliches Bienenvolk gebunden. Sie wandern bei den Honigbienen ein und aus, ganz nach Belieben. Es kommt auch vor, dass Arbeiterinnen sich verfliegen und im falschen Bienenstock landen oder dass sich die Völker bei mangelndem Nahrungsangebot gegenseitig ausräubern. Alles günstige Transportgelegenheiten für blinde Passagiere (Varroen). Deshalb werden wir die Varroen auch nicht zur Strecke bringen können und deshalb können Honigbienen in der Natur alleine nicht mehr überleben. Abgegangene Schwärme sind ohne die imkerliche Hilfe zwangsläufig dem Untergang geweiht und können bis dahin sogar noch viel gesundheitliches Unheil anrichten.  

Die oben genannten organischen Säuren, die die meisten Imker bevorzugt einsetzen, lagern sich nicht im Wachs und im Honig ein. Dennoch werden behandelte Völker erst wieder ab dem Frühjahr des Folgejahres beerntet. Bis dahin ist der eingelagerte Honig durch die Bienen verbraucht und der Imker entfernt zudem rechtzeitig die Winterfutterwaben. Die neue Bienen-/Honigsaison startet also mit frischem Nektareintrag.

Mit dem Kauf eines 500 g Glases Echten Deutschen Honigs unterstützt man also auch die umweltbewusste und sehr anspruchsvolle imkerliche Arbeit in der Region.

Beim nächsten Einkauf im Supermarkt lohnt sich durchaus ein genauerer und kritischer Blick:
Woher stammt der Honig? Aus Deutschland? Oder ist er womöglich eine Mischung aus EG-Ländern und/oder nicht EG-Ländern? Wie ist es möglich, dass Honig, der weite Strecken hinter sich gebracht hat, trotzdem spottbillig scheint?


/BvE

ubebve.ivblankenfelde [at] yahoo.de



 

Zurück zum Anfang Honig: »»  Honig